Und danach?

Wesentliche Informationen eines Aktionsplans gemäß Anhang VI der Umgebungslärmrichtlinie sind der Europäischen Kommission über das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (MELUR) mitzuteilen. Über Vorgaben für diese Berichterstattung an die EU (Termine, Form und Inhalt) informiert das MELUR die zuständigen Gemeinden per Erlass und Infobrief.

Die im Aktionsplan festgeschriebenen Umsetzungsprozesse und Zuständigkeiten sind in der anschließenden Realisierungsphase weiter zu überprüfen. Dazu kann beispielsweise in regelmäßigen Abständen die Umsetzung der Maßnahmen zeitlich und inhaltlich geprüft und gegebenenfalls angepasst werden. Ein Hauptaugenmerk sollte auf die Berücksichtigung des Aktionsplans bei allen anderen lärmrelevanten Planungen gelegt werden. So verbessern sich die Chancen für eine erfolgreiche Umsetzung der Lärmminderungsmaßnahmen.

Lärmaktionspläne sind zudem bei bedeutsamen Entwicklungen für die Lärmsituation, ansonsten jedoch alle fünf Jahre nach dem Zeitpunkt ihrer Aufstellung zu überprüfen und erforderlichenfalls zu überarbeiten.

Auch für diese Schritte ist die Mitwirkung der Öffentlichkeit im Gesetz vorgesehen. Daher sind die Ergebnisse zu veröffentlichen und es ist der Öffentlichkeit auch Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

Kontakt

Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein

Hamburger Chaussee 25
24220 Flintbek
Tel.: 04347 704-769