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Einführung

In Westeuropa sind über 20 Prozent der Bevölkerung, d. h. annähernd 80 Millionen Menschen Lärmpegeln ausgesetzt, die als untragbar angesehen werden*1. Die externen Kosten des Straßenverkehrslärms in Deutschland werden auf 9,1 Mrd € pro Jahr geschätzt *2. In Deutschland sehen sich knapp 60 Prozent der Menschen durch Lärm, insbesondere durch Verkehrslärm belästigt, davon mehr als 10 Prozent stark oder äußerst stark*3.

EG-Richtlinie

Mit der Richtlinie 2002/49/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 25. Juni 2002 über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm hat die Europäische Union ein Konzept vorgegeben, Lärmauswirkungen zu erfassen und ihnen entgegen zu wirken.
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Umfang in Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein werden zum 30. Juni 2012 für über 1.970 km Hauptverkehrsstraßen und die Ballungsräume Kiel, Hamburg und Lübeck aktuelle Lärmkarten vorliegen.
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Nutzen und Chancen

Die Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie ermöglicht mit Lärmkarten eine Bewertung der Lärmbelastung für Bürger und Gemeinden. Aktionspläne dienen der Verbesserung der Lebensqualität. Mit Lärmminderungsmaßnahmen sind auch wirtschaftliche Nutzen kurz, mittel und/oder langfristig verbunden.
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Zuständigkeiten

Die Ausarbeitung strategischer Lärmkarten und die Aufstellung von Lärmaktionsplänen ist nach § 47 e Bundes-Immissionsschutzgesetz grundsätzlich Aufgabe der Gemeinden.
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Fußnoten

  1. Künftige Lärmschutzpolitik - Grünbuch der Europäischen Kommission /* KOM/96/0540
  2. Kerstin Giering, Bedeutet Urbanität Ruhe-Losigkeit? Hamburg, 25.02.2010, UBA Texte 13/ 2010 Lärmwirkungen Dosis-Wirkungsrelationen
  3. Umweltbundesamt 2008 www.umweltbundesamt-daten-zur-umwelt.de

Kontakt

Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein

Hamburger Chaussee 25
24220 Flintbek
Tel.: 04347 704-769